Vier Regeln, die im Code stehen
Wer sieht was – und warum genau so.
Jede dieser Regeln hat einen Grund und eine Stelle, an der sie durchgesetzt wird. Eine Zusage im Prospekt, die das Programm nicht einhält, ist keine Zusage.
GrundregelNiemand sieht etwas ohne Grund
Jede Abfrage auf Kinderdaten wird eingeschränkt, zentral an einer Stelle statt in jedem Modul einzeln. Fehlt eine Zuordnung, wird nichts angezeigt – nicht alles. Auch der direkte Aufruf einer Foto- oder Dokumentadresse führt ohne Berechtigung ins Leere.
Art. 9 DSGVOPush verrät keine Inhalte
Eine Benachrichtigung enthält nie einen Namen, einen Grund oder einen Text – nur einen Typ und eine Kennung. Den Inhalt lädt die App erst nach dem Antippen. Grund: Push läuft technisch über Server von Apple und Google.
GesundheitsdatenKein Pflichtfeld für Diagnosen
Beim Abmelden genügt die Art – krank, Urlaub, sonstiges. Die Bemerkung ist freiwillig und das Formular sagt ausdrücklich, dass dort keine Diagnosen hingehören. Allergien sind nur für das betreuende Team sichtbar.
GesprächeGetrennte Eltern, getrennte Verläufe
Ein Gespräch gehört einem Kind und einem Sorgeberechtigten. Getrennt lebende Eltern lesen einander nicht mit. Und Eltern sehen nie die Empfängerliste einer Mitteilung – sie würde verraten, welche Familien zur Kita gehören.